Datenanalyse-Software für Industrie sowie Wasserwerks-Automatisierung

Gepostet im Oktober, 2016

Industrie 4.0 – in einfachen Worten erklärt

am Okt 13, 2016

Oft hört man die Modebegriffe IoT und Industrie 4.0. Selbst ich als IT-Experte muss zugeben, dass ich mir mit diesen Begriffen lange Zeit schwer getan habe. Um diese geheimnisvollen Wörter nun zu entzaubern, hier nun eine praktische Erklärung dazu. Echte Computer in allen Geräten Computer sind heutzutage so klein wie eine Streichholzschachtel. Diese Mini-Computer lassen sich z.B. per COM-Anschluss (wie frühere PC-Mäuse) mit allen möglichen Geräten verbinden. Dadurch können die Sensoren der Geräte ausgelesen, und die Aktoren der Geräte angesteuert werden. Mit dem großen Unterschied zu früher, dass man heute die komplette Leistungsfähigkeit eines Heimrechners zur Verfügung hat. Basis-Funktionalitäten Es werden die Funktionalitäten eines Heimrechners mit denen eines Gerätes verbunden. Dazu gehören: Benutzung fortgeschrittener Software aller Art Programmierung des Gerätes mit Standard-Sprachen (z.B. Java, C#, Python) Verbindung des Geräts mit Servern im Internet Verbindung des Geräts mit anderen Geräten über das Internet Viele dieser Mini-Rechner sind entweder per WLAN oder SIM-Karte im Internet, andere auch einfach per Kabel. Sie laufen zum Teil mit ganz normalem Windows oder Linux, bzw etwas abgespeckteren Versionen davon. Was sich daraus ergibt Durch diese neuen technischen Möglichkeiten ergeben sich Anwendungsfälle, die zum Teil revolutionierend, und zum Teil erschreckend sind. Sowohl in Industriemaschinen als auch in Geräten für den täglichen Bedarf wird es in Zukunft fortgeschrittene Software geben. Morgens kann man sich dann mit der Kaffeemaschine unterhalten, wird dann von seinem selbst-steuernden Auto auf die Arbeit gefahren, lässt auf der Arbeit intelligente Software die Maschinen bedienen, und abends hat die Küche dann bereits in weiser Voraussicht das kühle Getränk bereitgestellt. Gefahren Wir befinden uns mit IoT noch auf einem unerforschten Gebiet, in dem es nur wenige wirksame Sicherheitsmechanismen gibt. Bei Anschaffung solcher Geräte sollte man sich deshalb immer fragen: Was ist der schlimmste Fall, der eintreten kann?. Beispielsweise: Wenn meine Rolläden automatisch gesteuert werden, kann ein Einbrecher all meine Rolläden runterlassen. Wenn ich meine Wasserwerksteuerung an das Internet anschließe, können Fremde von überall die Trinkwasserversorgung beeinträchtigen. Ohne sich dieser theoretischen Gefahren bewusst zu sein, sollte man von der Anschaffung lieber absehen. Sie möchten Ihr Wasserwerk um IT-gestützte Komponenten erweitern? Sie brauchen Beratung rund um Programmierung und IT für Ihr Wasserwerk? Dann beraten und unterstützen wir Sie...

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